Holafly auf den Färöer-Inseln: Meine Erfahrungen – und warum ich gewechselt habe

Schwarzes Schaf auf den Färöer Inseln

Vor einer Reise auf die Färöer-Inseln habe ich mich – wie viele andere – für eine eSIM von Holafly entschieden. Die Werbung verspricht unbegrenztes Datenvolumen und eine einfache Nutzung ohne Roaming-Kosten. In der Praxis sah das bei mir allerdings ganz anders aus.

Vorab hatte ich bereits den Artikel „Erfahrung mit Holafly + bessere & günstigere Alternativen“ auf viel-unterwegs.de gelesen. Nach meiner Reise kann ich die dort geschilderten Kritikpunkte leider weitgehend bestätigen.

Schlechte Geschwindigkeit und unzuverlässige Verbindung

Wer vor der Buchung verschiedene Anbieter vergleichen möchte, dem empfehle ich außerdem den Erfahrungsbericht auf viel-unterwegs.de. Dort werden neben Holafly auch mehrere Alternativen vorgestellt und miteinander verglichen.Schlechte Geschwindigkeit und unzuverlässige Verbindung

Schwarzes Schaf auf den Färöer Inseln
Schwarzes Schaf auf den Färöer Inseln

Das größte Problem war für mich nicht einmal die Geschwindigkeit, sondern überhaupt eine stabile Internetverbindung aufzubauen. Immer wieder hatte ich gar keinen Datenempfang oder musste lange warten, bis sich das Smartphone überhaupt mit einem Netz verbunden hatte. Wenn schließlich eine Verbindung zustande kam, war diese häufig so langsam, dass selbst einfache Suchanfragen oder das Laden einer Webseite mehrere Sekunden benötigten. An Navigation, Cloud-Dienste oder das Hochladen von Fotos war teilweise kaum zu denken.

Gerade auf den Färöer-Inseln, wo man sich oft in abgelegenen Regionen bewegt und auf Karten oder Wetterinformationen angewiesen ist, ist das alles andere als ideal.

Wechsel zu einer anderen eSIM

Nach kurzer Zeit habe ich mich deshalb entschieden, eine zweite eSIM eines anderen Anbieters zu kaufen.

Ich möchte hier bewusst keine Werbung für einen bestimmten Anbieter machen. Auffällig war jedoch:

  • Der Tarif kostete etwa die Hälfte dessen, was ich für Holafly bezahlt hatte.
  • Das Datenvolumen war zwar auf 25 GB begrenzt, für meinen Aufenthalt aber völlig ausreichend.
  • Die Verbindung war deutlich schneller.
  • Die Netzverfügbarkeit war wesentlich besser und insgesamt wesentlich zuverlässiger.

Für mich war das der deutlich bessere Kompromiss. Lieber ein realistisches Datenlimit mit einer schnellen und stabilen Verbindung als „unbegrenztes Datenvolumen“, das sich aufgrund der schlechten Performance kaum sinnvoll nutzen lässt.

Meine persönlichen Erfahrungen mit Holafly auf den Färöer-Inseln waren leider enttäuschend. Die Kombination aus häufigen Verbindungsproblemen und einer sehr langsamen Datenübertragung hat den Komfort, den eine eSIM eigentlich bieten soll, deutlich eingeschränkt.


Natürlich können die Erfahrungen je nach Reiseland unterschiedlich ausfallen. Für die Färöer würde ich Holafly nach meinen Erlebnissen jedoch nicht erneut wählen. Eine günstigere Alternative mit begrenztem Datenvolumen hat bei mir die deutlich bessere Leistung geliefert und war letztlich die bessere Wahl.